Trauringe und Eheringe aus Platin und Carbon!

Trainingseinheit: Tempowechsel
Um die Stoßkraft der Angriffe aus dem Mittelfeld zu erhöhen, machen wir die Spieler mit einigen Grundregeln des Tempowechsels vertraut. Ein individueller Tempowechsel kann darauf beruhen, plötzlich in die Tiefe zu gehen, um einen Angriff zu eröffnen, oder in einem Aufrücken bestehen, um einen Angriff zu unterstützen. Ein kollektiver Tempowechsel besteht aus aufeinander folgenden plötzlichen Veränderungen von Tempo und Richtung (kreuzend – Ball mitgeben). Daher liegt die Betonung auf dem physischen Aspekt und dem kollektiven Tempowechsel. Eines der wirksamsten taktischen Mittel bei einem Angriff ist das Spiel ohne Ball. Das Spiel ohne Ball ist nicht einfach nur ein Sprint in die Tiefe, sondern ein echtes Zusammenspiel, das die Spieler sicher beherrschen müssen, um es im Spiel anwenden zu können. Es ist selbstverständlich nicht möglich, dieses Mittel während des gesamten Spiels anzuwenden, aber es kann in dem Moment entscheidend sein, wo man glaubt, man könne das Spiel an sich reißen. Ein kollektiver Tempowechsel bedeutet nicht
– hohes Spieltempo der gesamten Mannschaft
– das Tempo hochtreiben
– kollektiv aufs Tor stürmen.

Diese drei Situationen kann der Gegner auffangen, da sie berechenbar sind. Ein kollektiver Tempowechsel ist ein plötzliches, aufeinanderfolgendes Explodieren verschiedener Spieler nach dem Motto: Sich freilaufen ist besser als frei zu stehen. (Es wird von Euren Qualitäten abhängen, wie groß unsere Durchschlagskraft ist. Der Tempowechsel eines einzigen Spielers ist bereits gefährlich.) Wenn wir dies jedoch kollektiv zu nutzen wissen, haben wir schon gute Fortschritte gemacht. Tempowechsel muss gut trainiert werden. Das Training auf dem Platz wird gewiss hart sein, aber der Trainer macht dies nicht, um die Spieler „fertigzumachen“. Alle Übungen sind stets nur ein Mittel, um unser Ziel zu erreichen. (Ihr werdet es manchmal schwer haben. Aber die Gegner werden es jede Woche schwerer haben, wenn wir die Waffe Tempowechsel zu nutzen wissen.)

Erwärmung

Eine ziemlich ausgedehnte Erwärmung. Heute geben wir noch einmal ein Beispiel für ein Aufwärmen ohne Ball. In den anschließenden Trainingseinheiten werden wir dann einige Beispiele für Erwärmungen mit Ball geben. Wir arbeiten in zwei Reihen in Schlangenlinien über die Breite des Feldes.
– Locker laufen, abwechselnd rechten und linken Oberschenkel anreißen.
– Locker laufen, Fersen gegen das Gesäß schlagen.
– Locker gehen, Arme kreisen, abwechselnd vorwärts und rückwärts.
– Locker laufen, bei jedem fünften Schritt Füße zusammen, Kniebeuge und zweimal nachfedern.
– Nachstellschritte: 5mal links, 5mal rechts.
– Seitwärts laufen, links und rechts.
– Gehen, bei jedem dritten Schritt das gestreckte rechte Bein zur vorgestreckten linken Hand vorhochschwingen (abwechselnd rechts und links).
– Fünf Schritte gehen, Rumpfbeugen vorwärts, Arme hängen lassen, dann fünf Schritte und gleichzeitig Arme hochstrecken (bei jedem Schritt die Arme nach oben strecken).
– Locker laufen, auf Kommando springen (5mal).
– Gehen, dabei Rumpfkreisen, links- und rechtsherum.
– Gehen, dabei Beine schwunghaft vor-hoch-seitwärts spreizen.
– Gehen, dabei den Vordermann mit Tempowechsel überholen (in Schlangenlinien).
– Gehen, schnell gehen, ständig Vordermann überholen.
– Tempo steigern, Körperfinte, am Vordermann vorbeispurten, locker weitertraben (fortlaufend bis zum Ende des Platzes).
– In Schlangenlinien gegenseitig überholen, systematisch Tempo erhöhen.
– In Schlangenlinien gegenseitig überholen, auf Tempo.

Hauptteil
Nach dem Aufwärmen behalten wir die Aufstellung in zwei Linien bei und arbeiten noch 15 Minuten in Schlangenlinien weiter. Die zweite Linie spurtet an der ersten vorbei und verringert dann das Tempo, danach wiederholt sich der Ablauf.


Übung 1: Beide Linien laufen wie gewohnt vorwärts, dabei
a) auf Startschnelligkeit beim Antritt Wert legen (dann auslaufen),
b) Tempo steigern und plötzlich am Vordermann vorbeisprinten,
c) mit halbem Tempo beginnen und bei jeder Wiederholung Tempo erhöhen,
d) Körperfinte genau in dem Moment ausführen, bevor der Vordermann überholt wird (nach links antäuschen und rechts überholen, und umgekehrt).


Übung 2: Wie oben, aber nun läuft der erste Mann rückwärts, dreht sich dann um und verfolgt den Spieler, der ihn überläuft und danach selbst beginnt rückwärtszulaufen. Übungen a) bis d) wiederholen.


Übung 3: Wie Übungen a) bis d), aber nun laufen beide Spieler rückwärts. Der zweite Mann dreht sich vor dem Antritt um, spurtet, dreht sich dann wieder um, und der Partner folgt auf dieselbe Weise. Die Betonung liegt auf plötzlicher, schneller Drehung.

Übung 4: Wir behalten die beiden Linien bei, verzichten jedoch auf die Schlangenlinien. Intervall: Spurt über 10 m, erholen, Spurt über die Breite des Feldes, locker zurückkommen (4mal).
paarweise. 30 Sekunden lang versucht der Führende, den Verfolger abzuschütteln durch Tempo- und Richtungsänderungen. Der Verfolger reagiert so schnell wie möglich. Kurze Pause (jeder Spieler läuft 3mal vorn).

Übung 5: Der Trainer stellt sich 20 m von den Spielern entfernt auf und lässt sie auf Kommando kurz in die angezeigte Richtung antreten (5 m, dann „austrudeln“). Vorwärts, nach links, nach rechts, nach hinten, mit Sprung (nach oben zeigen). Sehr intensive Ruhepause von 2 Minuten einschieben und wiederholen.
Übung 6: Zwei Linien üben über die Breite des Feldes. Locker anfangen und alle 10 Meter das Tempo erhöhen, um auf den letzten 10 Metern maximales Tempo zu erreichen. Aufpassen, dass bis zum letzten Meter gesprintet wird.

Kollektiver Tempowechsel
Es wird in Sechsergruppen gearbeitet, von der Mittellinie bis zur Torlinie (drei Gruppen laufen zur einen, drei Gruppen zur anderen Seite), locker bis zur Mitte zurücktraben.


Übung 1: Locker starten, der Reihe nach spurten die Gruppen 10 m. Wiederholen, aber nun folgt die zweite Gruppe der ersten und die dritte der zweiten enger und schneller. Abschluss: so eng und schnell wie möglich.

Übung 2: Dasselbe Prinzip, aber nun wechselseitig kreuzen. Wiederholen, aber nun in kürzerer und schnellerer Abfolge. Abschluss: Jeder Spieler spurtet in eine Richtung, die er selbst bestimmt; rufen und gegenseitig zum Spurt anspornen.

Übung 3: Wiederholen der vorhergehenden Übungen mit denselben Gruppen, aber nun mit Ball. Mit langsamem Tempo beginnen. Lücken und freien Raum suchen, Ball fordern. Sobald alles zügig abläuft, Betonung auf Tempowechsel. Anschließend Betonung auf Laufen in verschiedene Richtungen.

Übung 4: Sechserreihen. Der Reihe nach übernimmt jeder Spieler für 1 Minute die Führung. Dann lässt er sich auf den letzten Platz zurückfallen. Die anderen folgen einander im Abstand von 10 Metern. Wer führt, bestimmt die Richtung.

Trainingseinheit: Stationsbetrieb mit Ball
Der große Augenblick rückt immer näher. Darum bereiten wir die Spieler vor dem letzten Training taktisch auf das erste Punktspiel am Sonntag vor. Wir besprechen die Aufgabenverteilung und gehen auf einige Besonderheiten ein. Die Reservespieler dürfen dabei nicht vergessen werden.
Wir haben ein angemessenes Training ausgearbeitet, in dem der Ball stets im Mittelpunkt steht:
– Aufwärmen mit dem Ball auf dem Spielfeld,
– Stationsbetrieb mit Ballbehandlung,
– Wiederholung einiger Automatismen,
– Einwurf Übungen,
– Spiel.

Erwärmung
Die Spieler stellen sich an den vier Seiten des Spielfeldes auf. Die Hälfte der Spieler hat einen Ball. Zwei einander gegenüberstehende Linien starten gleichzeitig. Auf halbem Weg wird der Ball übernommen. Bei Erreichen der gegenüberliegenden Seite starten die beiden anderen Linien.
– Ballführen (3mal übers Feld).
– Das gleiche, aber nun abwechselnd den Ball vom rechten auf den linken Fuß spielen.
– Das gleiche, aber nun mit kleinen Richtungsänderungen.
– Das gleiche, nun mit Tempowechsel (3mal übers Feld).
– Ballführung, Ball aufnehmen und hochwerfen, Ball mit Fuß unter Kontrolle bringen, fortlaufend (2mal übers Feld).
– Ballführung, um den Ball herum laufen und Ball weiterführen.
– Mit Ball in der Hand gehen, dabei den Ball um den Körper kreisen lassen.
– Ball 3 m nach vorn stoßen, im Kniehebelauf hinterherlaufen.
– Laufen, dabei Ball mit einer Hand rollen.
– Rückwärts laufen, Ball abwechselnd mit linkem und rechtem Fuß mitziehen.
– Viermal Ballführen in hohem Tempo übers Feld.

Hauptteil
Stationsbetrieb

Um innerhalb kurzer Zeit und ohne großen Zeitverlust eine Anzahl wichtiger Übungen durchführen zu lassen, haben wir 8 Übungsstationen für Dreiergruppen erarbeitet. In einigen Gruppen kann der Torwart durchgehend mitwirken. Sie kennen die Arbeitsweise:

Die Spieler üben 4 Minuten je Station und gehen dann zur nächsten. Nach dem harten Konditionstraining vom Dienstag steht nun die Genauigkeit im Mittelpunkt.


Übung 1: Pass in den Lauf. Den Pass ziemlich scharf auf den Mitspieler spielen. Ball unter Kontrolle bringen und weiterspielen. Alle Spieler sind stets in Bewegung und bieten sich an.


Übung 2: Die gleiche Übung, aber nun wird der Ball direkt gespielt. Die Spieler sorgen durch Erlaufen günstiger Positionen dafür, dass sie stets anspielbar sind.
Übung 3: Die gleiche Übung, aber nun liegt die Betonung auf dem Spiel ohne Ball des dritten Mannes. A führt den Ball. In dem Augenblick, da Spieler B angespielt werden soll, entscheidet sich C bereits für den Raum, wo er seinerseits von Spieler B angespielt werden soll. Spieler C verbirgt seine Absicht natürlich so lange wie möglich. Regelmäßig die Aufgabe wechseln.

Übung 4: Taktische Verhaltensweisen automatisieren: Abschirmen des Balles und Übergabe an Mitspieler. B führt den Ball in Richtung A. B lässt im letzten Moment den Ball einfach für A liegen. Dann spurtet B weg und erhält einen Pass von A.

Übung 5: Angriffskombination zu dritt: Unterstützung aus der zweiten Reihe. Mittelfeldspieler A spielt auf Stürmer B, der aber gedeckt ist. B spielt zurück auf Mitspieler C, der den inzwischen in die Tiefe gespurteten A hinter B anspielt.

Übung 6: Zwei gegen einen. Mittels sauberen Passspiels Überzahl nutzen. Doppelpass spielen.

Übung 7: Angriff zu dritt: Dribbeln und Rückpass. Spieler A führt den Ball nach innen. Mitspieler B spurtet hinter ihm durch nach außen, empfängt Pass und dribbelt bis zur Torlinie. A ist durchgespurtet und fordert den Ball auf der anderen Seite, aber B legt für den plötzlich losspurtenden C vor, der sich „passiv“ verhalten hatte (Absicht so lange wie möglich verbergen und im letzten Augenblick spurten).

Einwurf Übungen
Einwurf 1: Weiter Einwurf vor das Tor. Erst wird ein kurzer Einwurf vorgetäuscht (Spieler B ruft und bietet sich an),
Spieler A wirft auf hineinlaufende C und D ein.


Einwurf 2: Einwurf zu zurückkommenden Stürmern. Stürmer B kommt zurück (Verteidiger wird mitgezogen) und fordert den Ball. Spieler C spurtet in den freien Raum und erhält Einwurf von A.


Einwurf 3: Einwurf mit Spielverlagerung. Normalerweise kommt es bei einem Einwurf zu einer Ansammlung von Spielern. Um das Spiel bei einem Einwurf verlagern zu können, wirft Spieler A den Ball auf B, der dann
– den Ball zu A zurückspielen kann, der den Ball ins Zentrum spielt, wo C und D bereitstehen,
– den Ball selbst mit einem Fallrückzieher unmittelbar ins Zentrum gibt.

Spiel
Zwei Mannschaften spielen gegeneinander. Der Trainer folgt aktiv dem Spielgeschehen. Auf nicht zu harten Körpereinsatz achten. Den Ball laufen lassen. Nach dem Spiel einige lockernde Übungen.

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